Mit Microsoft PowerApps sollen Entwickler einfacher Apps für unterschiedliche mobile Plattformen programmieren und veröffentlichen können. Damit soll die sogenannte Innovationslücke bei mobilen Business-Anwendungen geschlossen werden.
Die Lücke besteht unter anderem, da es einer Studie von Gartner zufolge zu wenige gut ausgebildete Mobil-Entwickler gibt und Geschäftsdaten über zahlreiche unterschiedliche Systeme verbreitet sind, wodurch es schwierig ist, diese zu verbinden und in einer App zu verarbeiten. Ein weiteres Problem stellt die Verteilung von mobilen Apps dar. Diese werden in der Regel über App Stores oder Mobile Device Management verbreitet, die von IT-Abteilungen kontrolliert werden.
Diese Probleme soll Microsoft PowerApps umgehen. Angestellte in Firmen können mit PowerApps schnell eigene Anwendungen erzeugen, die mit jedem Gerät funktionieren. Zudem erlauben sie schnelle Verbindungen zu Cloud-Diensten wie Office 365, Dynamics CRM, Salesforce, Dropbox sowie OneDrive und zu On-Premise-Systemen wie SharePoint, SQL Server, Oracle-Datenbanken, SAP und vielen mehr. PowerApps können außerdem wie Dokumente geteilt werden.
Für Entwickler und IT-Pros beinhaltet PowerApps auch den Azure App Service. Damit lassen sich native Web- und Mobilanwendungen schneller an Mitarbeiter ausgeben. Zudem können sie zusätzliche Datenverbindungen und APIs zu jedem bestehenden Business-System herstellen. Auf diese Weise können Angestellte ermutigt werden, eigene Anwendungen zu kreieren, die sie benötigen. Dabei beachtet PowerApps Datensicherheit und Privatsphäreeinstellungen. Damit können Entwickler und IT Pros den Datenzugang und die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien kontrollieren.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen PowerApps-Website oder in den Blogbeiträgen von Bill Staples und Scott Hanselman.
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Microsoft PowerApps für einfache Cross-Plattformentwicklung
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